Kindergarten – Konzept

Zu jeder Kindertagesstätte gehört ein pädagogisches Konzept. Im folgenden finden Sie das Konzept der Kindervilla. Falls Sie weitere Fragen dazu haben stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

In unserer Kindervilla international Preschool & Kindergarten betreuen und fördern wir in 2 Gruppen jeweils 20 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Insgesamt wird eine Gruppe von 3 Pädagogen und einem Assistenten betreut. Pro Gruppe ist mindestens ein Pädagoge, der Englisch als Muttersprachler spricht.

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Innerhalb der Gruppen gibt es eine weitere Aufteilung zwischen Preschool-Kindern und Kindergarten-Kindern. Hier werden die Kinder nach dem Alter und nach dem individuellen Entwicklungsstand in einzelne Gruppen aufgeteilt, welche dann über den Tag hinweg an getrennten Aktivitäten und Lernstunden teilnehmen.

Aber wieso diese Aufteilung und was bedeutet das eigentlich? Unser Konzept in der Kindervilla lehnt sich an das Schulsystem aus den USA an. Dort versteht man unter „Preschool“ den Kindergarten und unter „kindergarten“ die Vorschule. Die Aufteilung in diese zwei verschiedenen Gruppen erweist sich im Alltag als sehr nützlich. Kinder mit drei Jahren haben einen anderen Entwicklungsstand und eine andere Auffassungsgabe als ein Kind mit fünf oder sechs Jahren. So ist leicht vorstellbar und in der Praxis jeden Tag sichtbar, dass ein fünfjähriges Kind sich in einer Gruppe von Dreijährigen schnell langweilt, weil es einfach unterfordert ist. Die Folge ist, dass das Kind Unsinn anstellt und aggressiv wird. Wir wollen dies durch unsere Aufteilung verhindern. Dadurch ist es möglich, dass jedes Kind seinem Alter entsprechend gefördert und gefordert wird und so erst gar keine Langeweile aufkommen kann. Auf diese Weise profitieren Kinder wie Pädagogen gleichermaßen.

Von unserer, oder anderen Krippen in unsere Kindervilla Preschool & Kindergarten

Eltern, deren Kinder von uns schon in der Krippe betreut worden sind, kennen den Tagesablauf schon sehr gut. Dieser wird auch im Wesentlichen so bleiben. Wir passen nur die Angebote an das Alter der Kinder an. So werden zum Beispiel mehr Ausflüge gemacht und an Orte, mit denen ältere Kinder schon mehr etwas anzufangen wissen als jüngere.

Im Hinblick auf den baldigen Schulstart richten wir unseren Tagesablauf dann auf die Selbständigkeit und auf die Konzentrationsfähigkeit der Kinder aus. So bringen wir ihnen zum Beispiel bei, längere Zeit konzentriert einer Aufgabe nachzugehen und sich bei Fragen zu melden. Dies ist für den Schulstart sehr wichtig und den meisten Kindern fällt es schwer, diese notwendigen Regeln im Schulalltag umzusetzen. Damit diese Umstellung leichter gelingt, bereiten wir unsere Schützlinge darauf vor.

Nichtsdestotrotz sind Kinder Kinder und das dürfen und sollen sie bei uns auch bleiben. Wir gehen das Ganze eher spielerisch an. Dies motiviert die Kinder, mitzumachen und es fällt ihnen später leichter, sich in den Schulalltag einzugewöhnen.

Vom elterlichen Nest in unsere Kindervilla Preschool & Kindergarten

image_resized-3Haben Sie Ihr Kind die ersten drei Jahre zuhause behalten, ist die Ausgangslage natürlich eine etwas andere. In diesem Fall stehen wir natürlich in engem Kontakt. Wir, die Pädagogen aus der Kindervilla, möchten von Ihnen dann gerne wissen, auf welchem Stand Ihr Kind sich gerade bewegt, was Ihre Wünsche sind und Ihre Erziehungsziele bisher waren. Wir knüpfen dann an diesem Punkt an und stellen Ihnen unsere Angebote vor, mit denen wir Ihr Kind bestmöglich fördern können. Natürlich bringt es vom Elternhaus hinein in den Kindergarten immer eine gewisse Umstellung sowohl für die Eltern als auch für das Kind mit sich. Aber die Kleinen gewöhnen sich schnell an alles und sind mit viel Spaß und Freude bei der Sache. Wir wollen Ihr Kind auch in diesem Falle in seiner Selbständigkeit und der Konzentrationsfähigkeit fördern. Denn egal, ob von klein auf bei uns oder erst ab drei Jahren: Jedes Kind muss irgendwann einmal in die Schule. Und je besser die Vorbereitung ist, desto leichter fällt den Kindern der Schulalltag.

image_resized-4Natürlich dürfen die Kinder bei uns in der Kindervilla nicht tun und lassen, was sie wollen. Aggressionen jeglicher Art werden bei uns selbstverständlich nicht geduldet.

Durch unsere alltäglichen Rituale zum Frühstück, Mittagessen und Mittagsschlaf geben wir Ihren Kindern Sicherheit und Halt. Die Kinder lernen spielerisch, dass es einen gewissen Tagesablauf gibt und dass es bestimmte Regeln gibt, an die sich alle halten müssen. Die Kleinen dürfen aber spielen, toben und lernen, was sie möchten.

Ist die Einschulung dann bald ein Thema, strukturieren wir noch ein wenig mehr. Die Kinder bekommen Aufgaben, denen sie sich eine Zeit lang widmen müssen, und bekommen beigebracht, dass man nicht wild durcheinander redet, sondern dass man aufzeigen muss. Ansonsten wird man nicht verstanden oder versteht die anderen nicht. Durch eigene Erfahrung wird den Kindern dann gezeigt, dass es solche Regeln geben muss, damit jeder zu seinem Recht kommt.

Wir wollen Ihr Partner sein im Prozess der Bildung und Erziehung Ihres Kindes. Wir verstehen uns als eine Erweiterung Ihres Hauses, und wir möchten, dass auch Sie sich als ein Teil der Kindervilla fühlen. Wir empfehlen Ihnen, unsere Coffee Mornings und Tea-and-Cake-Veranstaltungen zu besuchen.

  • „Coffee Mornings“: Eltern-Pädagogen-Konferenz zu den aktuellen Bildungsthemen der Kinder.
    Jährlich stattfindende Elterngespräche
  • „Tea-and-Cake Nachmittag“: Informationsveranstaltung zu allen Themen rund um die Kindervilla.

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Darüber hinaus haben wir verschiedene Aktivitäten entwickelt, um Ihnen die Gelegenheit zu geben an der Entwicklung Ihres Kindes in der Kindervilla teilzuhaben. Es gibt abwechselnd stattfindende Mutter-, Vater- und Großeltern-Tage, Halloween-Paraden, Feiertags-Feiern, Eltern-Betreuer-Konferenzen, wöchentliche Newsletter für Kindergarten-Kinder und Preschool-Kinder und der tägliche, persönliche Austausch zwischen Eltern und Pädagogen.

Volontäre
Die Volontäre sind eine freiwillige elterliche Gruppe, die uns mit verschiedenen Aktivitäten während der Woche unterstützt. Eltern sind immer herzlich eingeladen und bringen neue Ideen. Wir empfehlen Ihnen, sich an den Kindervilla-Aktivitäten freiwillig zu beteiligen. Wenn Sie Interesse daran haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

07.30 – 08.45 Uhr: Ankommen in der Kindervilla
Während dieser Zeit werden die Kinder in einer Sammelgruppe betreut, ehe sie in ihre eigenen Gruppen gehen. Es werden aktuelle Informationen über das Kind ausgetauscht und später der Gruppenleiterin weitergegeben. In dieser Zeit findet auch die Übergabe des Tagebuches statt. Nachdem sich die Kleinen von ihren Eltern verabschiedet haben, starten wir gemütlich in den Tag. Das bedeutet: Einige Kinder sind noch müde und suchen zunächst Geborgenheit und Nähe der Betreuer. Andere sind schon putzmunter und nutzen die verschiedenen Spielangebote.

08.45 – 09.30 Uhr: Frühstück
Kinder können nur mit Energie in den Tag starten, wenn sie die richtige Ernährung bekommen. Deswegen ist es uns beim Frühstück schon wichtig, dass die Kinder wertvolle Vitamine durch frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen.

9.30 – 10.00 Uhr: Morgenkreis
Wir treffen uns mit den Kindern zur Kinderkonferenz. Hier erzählen wir Erlebtes, singen gemeinsam Lieder, spielen Fingerspiele oder Platzwechselspiele und besprechen den bevorstehenden Tagesablauf, der auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist. Zudem wird jeden morgen das „Morning board“ mit den Kinder besprochen. Hier wird gezählt, das Wetter, der Kalendertag, der Wochentag, der Buchstabe des Tages und vielses mehr bestimmt.

10.00 – 11.00 Uhr: „Learning Time“
Während dieser Zeit finden angeleitete Angebote in altershomogenen Gruppen statt. Um effektiv und auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder eingehen zu können, werden die Preschool-Kinder von den Kindergarten-Kindern getrennt. In verschiedenen Räumen werden die Kinder in unterschiedlichen Lernangeboten unterrichtet und spielerisch gefördert.
Je nach Tagesprogramm finden zum Beispiel Sport, Mathematik, Englisch, Kunst usw. statt.

11.00 – 12.00 Uhr: Freispiel und Bewegung
Während dieser Zeit wird ganz besonders die Selbständigkeit der Kinder gefördert und gefordert. Die Kinder müssen entscheiden, wo, mit wem und was sie spielen wollen. Sie bestimmen, wie lange und wie intensiv dieses Spiel wird. Nach Möglichkeit findet das Freispiel im Garten statt.

12.00 – 13.00 Uhr: Mittagessen
Von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr ist Zeit für das gemeinsame Mittagessen. Der Speiseplan wird jeden Freitag für die folgende Woche ausgehängt. Nach dem Mittagessen gehen die Kinder ihre Zähne putzen und machen sich bereit für eine gemeinsame Ruhezeit bzw. eine stille Beschäftigung.

13.00 – 14.00 Uhr: Schlafenszeit und Storytime
In dieser Zeit legen sich alle Kinder, die müde sind, zum Schlafen hin. Für alle Kinder, die nicht schlafen möchten, findet unsere „Storytime“ statt. Die Pädagogen lesen eine Geschichte vor oder schauen sich gemeinsam Bilderbücher an und besprechen diese.

14.00 – 15.00 Uhr: Noch einmal „Learning Time“
Nach dem Mittagschlaf nutzen wir die Zeit, um noch einmal aktiv gemeinsam etwas zu lernen. Auch hier achten wir auf altershomogene Gruppen.

15.00 Uhr: Nachmittagssnack
Um wieder neue Kraft zu tanken gibt es einen kleinen gesunden Nachmittagssnack (saisonales Obst/Gemüse und Energielieferanten wie Reiscracker, Dinkelstangen, Vollkornschnitten mit Frischkäse und hin und wieder auch mal ein Stück Kuchen, wenn jemand Geburtstag hat). In der verbleibenden Zeit spielen die Kinder im Garten oder im Gruppenraum.

15.30 Uhr – 17.00 Uhr: Sammelgruppe
Je nach Gruppenstärke werden die Kinder während dieser Zeit bis zum Ende des Tages in eine Sammelgruppe zusammengelegt. Dies gibt den Pädagogen die Möglichkeit, ihren Tag nachzuarbeiten und kommende Projekte und Lernstunden vorzubereiten.

17.00 – 17.15 Uhr: Zweiter Snack
Den Kindern wird in dieser Zeit Obst oder Gemüse zum Naschen bereitgestellt.

Bis 17.55 Uhr: Abholzeit
Hier wird den Eltern über besondere Vorkommnisse berichtet. Die Pädagogen verabschieden sich von den Kindern und ihren Eltern.

18.00 Uhr: Die Kindervilla schließt ihre Türen.

image_resized-7Ab dem Kindergartenalter sind unsere Schützlinge besonders aufnahmefähig. Schlechte Tischmanieren sind schnell angewöhnt, aber ganz schwer wieder abzugewöhnen. Deswegen legen wir sehr viel Wert darauf, dass schon die Kleinen die richtigen Tischmanieren spielerisch erlernen. Bei uns wird das Essen zum Ritual gemacht. Die Tische im Speiseraum werden schön gedeckt. Diese Aufgabe übernehmen neben den Betreuern noch zwei oder drei ältere Kinder. Bevor alle anfangen können zu essen, wird noch ein Tischspruch gemeinsam aufgesagt. Auf diese Weise lernen die Kinder, dass das Essen nichts ist, was man so nebenbei macht, sondern dass Essen ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist. Die Kinder lernen, bewusst zu essen. Es wird nichts hinuntergeschlungen und hinuntergestürzt. Ihre Kinder sollen auch hier ein Gefühl für Nahrungsmittel bekommen. Sie werden aktiv mit eingebunden.

Im Kindergarten ist es uns wichtig, dass Ihre Kinder selbständig werden. So dürfen ältere Kinder beim Essen der Snacks zuvor die Brote schmieren und das Gemüse schneiden.

Der Freitag ist für unsere Schützlinge immer etwas ganz Besonderes. Denn an diesem Tag spielen wir Restaurant. Mit Kerzenschein und wunderschön gedeckten Tischen vermitteln wir eine Dinner-Atmosphäre. Mithilfe von Rollenspielen lernen die Kinder bei uns den Kinderknigge. Sie erfahren, wie man sich in einem Restaurant verhält, wofür die einzelnen Teile eines Bestecks zu benutzen sind und welche Bedeutung es hat, wenn man das Besteck in bestimmten Konstellationen hinlegt.

Den Kindern macht das einen Riesenspaß und später setzen sie den Kinderknigge ganz selbstverständlich ein.

Wir in der Kindervilla legen sehr großen Wert auf den Mittagsschlaf. Schöne, gemütlich gestaltete Räumen laden die Kinder zum Ausruhen ein. Wir wissen natürlich, dass Kinder ab einem bestimmten Alter keinen Mittagsschlaf mehr machen möchten. Sie fühlen sich dann groß und Schlafen ist dann nur noch etwas für kleine.

 

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Dennoch versuchen wir auch die älteren Kinder dazu zu bewegen, sich etwas hinzulegen. Denn neueste Studien haben gezeigt, dass nicht nur Erwachsene von einem Nickerchen profitieren. Kinder, die mittags eine Stunde geschlafen hatten, behielten das am Vormittag Gelernte viel besser als Kinder, die nicht geschlafen hatten. Dieser Effekt hielt auch am nächsten Tag noch an. Die Studie zeigte außerdem, dass die Kinder während des Schlafes die aufgenommenen Informationen verarbeiteten.
Da wir in der Kindervilla viel Wert auf frühkindliche Erziehung legen und unser Angebot breit gefächert ist, möchten wir diesen Effekt natürlich für die Entwicklung Ihres Kindes nutzen. Sie haben so nicht nur Spaß am Lernen und nehmen mit Freude alles Neue auf, sondern behalten dies sogar „im Schlaf“.
Aber nicht nur solche Studien zeigen die Nützlichkeit des Mittagsschlafes. Jeder, der Kinder hat, weiß, dass die Kleinen im Laufe des Tages an einen Punkt der Erschöpfung kommen. Die Kleinen haben viel erlebt und müssen das Erlebte irgendwann auch verarbeiten. Sie werden quengelig und weinen sehr schnell. Neues kann dann auch gar nicht mehr aufgenommen werden.
Nach dem Mittagsschlaf scheinen die Kinder dann wie ausgewechselt. Sie sind zur Ruhe gekommen und konnten das bisher Geschehene verarbeiten, ohne das neue Informationen auf sie herein stürzten. Sie haben neue Energie getankt und sind wieder bereit, die Welt zu entdecken.
Natürlich zwingen wir kein Kind zum Mittagsschlaf, sondern versuchen immer wieder, dass die Kinder sich von alleine etwas hinlegen. Möchten die Kinder dies aber überhaupt nicht, versuchen wir durch die „Storytime“ – die Zeit, in der die Pädagogen den Kindern Geschichten erzählen oder mit ihnen Bücher anschauen – etwas Ruhe in den Tag zu bekommen. So haben die Kinder ohne Schlaf auch die Möglichkeit, sich etwas auszuruhen, und stören die schlafenden Kinder nicht.

image_resizedBewegung ist ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Entwicklung Ihrer Kinder. Dabei geht es uns um wesentlich mehr, als nur darum, dass die Kinder sich austoben können.

Während Ihre Kinder sportlich aktiv sind, wird nicht nur ihre körperliche Fitness gefördert. Die Bewegungsabläufe beim Sport fördern die Konzentrations- und Lernfähigkeit und beeinflussen das Sozialverhalten eines Kindes positiv. Bewegung ist eine primäre Voraussetzung für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung Ihrer Kinder. Sie ist der Motor für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

Durch folgende Angebote und Aktivitäten fördern wir Ihre Kinder in der Kindervilla:

  • image_resized-1regelmäßige Ausflüge zu Klettergärten und großen Spielplätzen
  • 1 x im Monat gehen die Kinder Schwimmen
  • regelmäßige Turn- und Sportstunden
  • Bewegungsbaustellen Indoor und Outdoor in der Kindervilla
  • regelmäßige Bewegungsangebote im Wald
  • wöchentliche Kung Fu- bzw. Selbstverteidigungsstunde im Haus (nicht in den Betreuungskosten enthalten)
  • wöchentliche Ballettstunde im Haus (nicht in den Betreuungskosten enthalten)

Neue Technologien und die Wissenschaften machen es deutlich, dass das Wissen sich ständig weiterentwickelt. Auch wir in der Kindervilla möchten uns diesem Fortschritt anpassen. Die beiden Aktionsräume der Kindervilla werden mit Smart Boards, die eine Art von interaktiven Whiteboard-Technologie sind, ausgestattet. Unsere Pädagogen können mit den SMART Boards, Bilderbuch- und Vorlesegeschichten zum Leben erwecken und die Kinder spielerisch und mit aktiver Bewegung ans Lernen von z.B.: Geometrischen Formen, Farben, Zahlen uvm. heranführen. Darüber hinaus erlangen sie spielerisch die Kompetenz, sich mit neuen Technologien und Medien auseinanderzusetzen.

image_resized-2Wie schnell ist ein Kind in der Schule und muss auf einmal vor allen anderen Kindern und dem Lehrer frei sprechen? Die Reaktionen des Kindes darauf sind meistens gleich: es hat Bauchschmerzen, fühlt sich unwohl und unter Druck gesetzt. Dann beginnt es aus Unsicherheit zu stottern und wird vielleicht zu allem Übel noch ausgelacht. An Spaß ist dabei erst gar nicht zu denken.

Wir in der Kindervilla wollen dieser Katastrophe vorbeugen. Treu unserem Motto „Kinder begreifen die Welt durch ihre eigenen Erfahrungen“ geben wir den Kindern die Möglichkeit, das Freisprechen zu üben. Und zwar durch Spiel und Spaß.

Zunächst lernt Ihr Kind Geschichten aus Büchern und Bilderbüchern mit eigenen Worten nachzuerzählen. Bereits bei diesem – für uns Erwachsene einfach anmutenden – Schritt ist schon viel Sprachgefühl gefragt, das die Kleinen erst lernen müssen zu entwickeln. Dabei werden schon der Erfindungsgeist und die Kreativität gefördert. Die Kinder müssen sich in die geschilderten Situationen hinein versetzen und lernen, die Gefühle durch Mimik und Gestik sowie durch eine verstellte Stimme auszudrücken.

Ist dieser Schritt getan, gehen wir einen weiter. Es bleibt dabei selbstverständlich nicht beim Nacherzählen. Zusammen mit unseren Pädagogen denken die Kinder sich dann eigene Stücke aus. So bekommen sie ein Gefühl für die Sprache, indem sie sie in selbst ausgedachten Situationen anwenden. Ihr Kind wird selbst kreativ tätig und entwickelt Spaß am kreativen Prozess und an der Sprache selbst. Durch Bewegung und Rhythmus lebt Ihr Kind das ausgedachte Stück mit allen Sinnen und nimmt es in seinen Erfahrungsschatz mit auf.

Durch das Aufführen des Stückes lernt Ihr Kind für später, das Gehörte oder Gelesene in der Schule in Bilder umzusetzen. Es lernt zu verstehen.

Die Kinder haben erfahrungsgemäß sehr viel Spaß am Theaterspielen. So bereiten wir sie optimal auf das spätere Freisprechen vor. Sie lernen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Ihr Kind wird offener, mutiger und lernt, mit anderen in einer Gruppe konstruktiv zusammenzuarbeiten.

image_resized-3Kinder erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen. Und das schon von Anfang an. Studien haben gezeigt, dass sich bereits Ungeborene geborgen fühlen und ruhig werden, wenn die Mutter klassische Musik hört. Sind die Kinder erst einige Monate alt, bewegen sie ihre Ärmchen und Beinchen schon rhythmisch zur Musik. Darauf wollen wir – wie bereits in der Krippe – aufbauen.

Verstärkt im Kindergartenalter lernen die Kleinen langsam ihren Gefühlen durch Sprache Ausdruck zu verleihen. In unserem wöchentlichen Musikunterricht sammeln Ihre Kinder die ersten Erfahrungen damit, dass man Gefühle auch durch Musik ausdrücken kann. Hier lernen sie nicht einfach nur die gängigen Kinderlieder. Ein Pädagoge führt sie an Musikinstrumente heran und erklärt ihnen spielerisch, was man mit welchem Musikinstrument machen kann.
Die musikalische Erziehung findet aber nicht nur in unseren Räumen in der Kindervilla statt. Regelmäßig steht nach Möglichkeit ein Besuch in der Stuttgarter Sitzkissen-Oper im Opernhaus aus, dort lernen Ihre Kinder, was und wie viel man mit Musik ausdrücken kann.

Vielleicht spielt Ihr Kind eines Tages selbst ein Instrument. Durch unsere musikalische Früherziehung möchten wir Ihrem Kind diesen Weg eröffnen und seine Kreativität durch Musik fördern.

image_resized-4Die Kindervilla ist eine Ganztagseinrichtung mit dem Schwerpunkt der bilingualen Erziehung. (Fremdsprache ist Englisch) Ihr Kind soll die Chance erhalten, eine zusätzliche Sprache spielerisch, kindgerecht und ohne Überforderung oder Zwang aber mit viel Spaß zu erlernen.

Die bei weitem effektivste Methode des Spracherwerbs ist die „Immersionsmethode“. „Immersion“ bedeutet das Eintauchen in eine Sprache. Bei dieser Methode ist die neue Sprache die Arbeits- und Umgangssprache, wobei nach dem Prinzip “Eine Person – eine Sprache” ein Betreuer nur Deutsch spricht, der andere nur Englisch.

Alles, was der fremdsprachliche Betreuer sagt, verstärkt sie allein durch Mimik, Gestik oder Zeigen aber nicht durch Übersetzung. Das Kind erschließt sich damit die Sprache eigenständig Stück für Stück aus dem Zusammenhang der Situation. Dies bildet die natürlichste Art nach, wie Kinder Sprachen lernen, gleichgültig, ob als erste oder zweite Sprache. „Immersion“ verfährt daher kindgerechter als jede andere Methode, denn sie motiviert und kommt ohne Zwang und ohne Leistungsdruck aus.

Wissenschaftlich ist erwiesen, dass sich mit der „Immersion“ ein beträchtlich höheres Niveau in der Fremdsprache erreichen lässt als mit herkömmlichem Unterricht. Dabei entwickeln sich Muttersprache und Sachinhalte genauso gut oder besser als bei einsprachigen Kindern. Im Endeffekt wächst Ihr Kind somit zweisprachig auf, auch wenn es diesen Vorteil nicht von zu Hause aus hat.

Wie schön kann es sein, wenn Eltern mit ihren Kindern in ein Land fahren in dem kein Deutsch gesprochen wird und die Kinder beispielsweise ihr Mittagessen bei einem Kellner selbst auf Englisch bestellen.

Wir möchten Ihrem Kind die Zeit geben, sich langsam an die neue Umgebung und die Betreuungsperson zu gewöhnen. Die Eingewöhnungsphase wird ganz dem Tempo ihres Kindes angepasst. Natürlich können wir dieses nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern erreichen. Um eine vertrauensvolle Bindung zu Ihrem Kind aufzubauen, ist es wichtig, dass sie in den ersten Tagen ihr Kind in die Kindervilla begleiten. Unsere Empfehlung lautet, in den ersten 4 – 6 Wochen die Anwesenheit Stück für Stück auszudehnen und nach Möglichkeit Ihr Kind nicht länger als 7 Stunden in die Kindervilla zu geben. Unsere Eingewöhnung stützt sich auf das seit vielen Jahren bewährte Konzept des „Berliner Modells“:

„Die Eingewöhnung eines Kindes beginnt mit dem elterlichen Einführungsgespräch. Dieses Gespräch wird vom pädagogischen Betreuer der Gruppe, in die das Kind kommt, vor Vertragsbeginn geführt. Es dient dem gegenseitigen Kennen lernen und Informationsaustausch und bietet Gelegenheit Fragen zu stellen. Beim Einführungsgespräch erhalten die Eltern das vorliegende pädagogische Konzept der Einrichtung. Dieses enthält alle wichtigen Informationen über den Kindergarten. Der pädagogische Betreuer erfährt in diesem Gespräch etwas über die bisherigen Lebensgewohnheiten des Kindes. Die Eingewöhnungszeit startet mit Vertragsbeginn, stützt sich auf das Berliner Eingewöhnungsmodell und gliedert sich in 3 Phasen:

1. Phase
In den ersten drei Tagen (Grundphase) sollte ein Elternteil (Bezugsperson) im Gruppenraum anwesend sein. Das Kind kann sich entfernen und bei Bedarf in den „sicheren Hafen“ zurückkehren. Der Besuch des Kindergartens sollte in dieser Zeit nicht länger als ein bis zwei Stunden dauern. Ein Trennungsversuch sollte nicht gemacht werden.

2. Phase
Der erste Trennungsversuch wird am vierten Tag durchgeführt. Reagiert das Kind aufgeschlossen und überzeugt es sich nicht ständig, ob Mama oder Papa noch da sind, kann die Bezugsperson für kurze Zeit den Raum verlassen. Wichtig ist, dass sie sich vom Kind verabschiedet. Sie bleibt in Rufnähe, falls das Kind weint und sich nicht von der Erzieherin trösten lässt.

3. Phase
Kann das Kind sich gut von der Bezugsperson lösen, sollte diese morgens nur noch kurze Zeit im Gruppenraum bleiben, sich vom Kind verabschieden und zu einer abgesprochenen Zeit wieder in die Kindervilla kommen. Das Kuscheltier oder ein anderer „Tröster“ dürfen natürlich nicht fehlen.

Dies ermöglicht den Eltern und das Kind sich mit unserem Tagesablauf, Regeln, Spielsachen, Räumlichkeiten und Aktivitäten vertraut zu machen. Hierbei wollen wir auch darauf hinweisen, dass wir die Eingewöhnungszeiten aller neuen Kinder staffeln. Es sollen nicht mehr als 1 bis 2 Kinder gleichzeitig im Gruppengeschehen teilnehmen. Je weniger Eingewöhnungskinder gleichzeitig in der Gruppe sind, desto schneller geht die Eingewöhnung vor sich.
Die Mitarbeiter der Kindervilla entscheiden in Abstimmung mit den Eltern über den Verlauf der Eingewöhnung und den Zeitpunkt an dem die Eingewöhnung abgeschlossen ist.“

image_resized-5In der Kinderkrippe der Kindervilla gab es bei uns die Tagebücher, die „Bildungs- und Lerngeschichten“ und die „Memory Books“. Ganz so ausführlich gibt es dies bei uns im Kindergarten nicht mehr. Zum einen ist es hier nicht mehr interessant, wie viel ein Kind isst oder trinkt und wie oft es gewickelt werden muss.

Eine Art Tagebuch gibt es immer noch, aber der Inhalt sieht nun etwas anders aus. Die Pädagogen in unserer Kindervilla beobachten Ihre Kinder natürlich sehr genau, aber wir beurteilen nicht, was das Kind schon kann und was nicht.

Wir beobachten, wie sich Ihr Kind in der Gruppe verhält oder berichten über besondere Vorkommnisse. Einmal in der Woche berichten wir den Eltern über die vergangene Woche und den Entwicklungsstand des Kindes. Auf diese Weise versuchen wir herauszufinden, in welchen Bereichen jedes einzelne Kind vielleicht spezielle Förderung braucht und bieten diese Förderung auch an. Dazu beschäftigen wir uns mit den Kindern und fördern sie in Bereichen wie der Fein- oder Grobmotorik, in der Sprachentwicklung oder in anderen Bereichen, in denen Ihr Kind vielleicht noch einer speziellen Unterstützung bedarf.