Kinderkrippe – Konzept

Zu jeder Kindertagesstätte gehört ein pädagogisches Konzept. Im folgenden finden Sie das Konzept der Kindervilla. Falls Sie weitere Fragen dazu haben stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

startseite_kinderkrippeSie, liebe Eltern, wissen genauso gut wie wir, wie wichtig die Fein- und Grobmotorik für die Entwicklung Ihres Kindes ist. Ihr kleiner Schatz braucht Zeit, um die Bewegungsabläufe zu beherrschen und sicher in ihnen zu werden. Wir geben Ihrem Kind die Zeit, die es braucht.

Nur, wenn Ihr Kind sich sicher fühlt, folgt der nächste Bewegungsablauf. Dadurch, dass es etwas aus eigener Kraft geschafft hat, wachsen das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

Wir begleiten Ihr Kind und bieten ihm entwicklungsgemäßes Spielzeug zum selbständigen Entdecken und Erforschen. Durch Podeste und Ebenen kann Ihr Kind verschiedene Raumperspektiven entdecken.

kindi_2Ihr kleiner Liebling ist von Geburt an kreativ. Mit seinen angeborenen Fähigkeiten entdeckt er aus eigenem Antrieb die Welt und versucht sich immer wieder selbst an neue Dinge. Durch musische und kreativ-gestalterische Aktivitäten nehmen wir diese Eigenschaft auf, erweitern den Erlebnishorizont und beflügeln die Fantasie Ihres Kindes.

Für verschiedene Altersgruppen bieten wir:

  • Gemeinsames Singen
  • Rhythmische Spiele und Bewegungen
  • Musizieren und experimentieren mit verschiedenen Instrumenten
  • Entdecken von gestalterischen Mitteln
  • Erleben von Farben und Materialien
  • und vieles mehr

Klare Grenzen und Freiräume – dies scheint einander auf den ersten Blick zu widersprechen. Aber durch Strukturen, Regeln und Rituale erfährt Ihr kleiner Schatz im Alltag Punkte, die ihm Sicherheit, Orientierung und Halt geben. Zwischen unseren immer wiederkehrenden Dingen wie Frühstück, Mittagessen oder Mittagsschlaf hat Ihr Kind die Möglichkeit, zum Beispiel im freien Spiel, sich selbst auszuprobieren und mit altersgerechtem Spielmaterial zu experimentieren. So stärken wir Ihr Kind und es selbst fühlt sich bestärkt.

Wir möchten Ihrem Kind ein gutes Sozialverhalten vermitteln. Es soll bei uns lernen, dass jeder Mensch eine eigene Persönlichkeit hat und mit Respekt und Wertschätzung behandelt werden möchte.

Gefühle wie Wut, Trauer, Enttäuschung, Frust aber auch Freude, Stolz und Liebe sind Gefühle, die jeder Mensch in seinem Leben erfährt. Ihr kleiner Schatz empfindet diese Gefühle auch und stärker als wir Erwachsene, kann sie aber nicht so genau benennen und auch nicht mit ihnen umgehen. Wir möchten Ihr Kind unterstützen und ihm Möglichkeiten zeigen, wie es Konflikte ansprechen und gewaltfrei austragen kann. So lernt es den Respekt sich selbst und den anderen Kindern gegenüber.

tischleinGesunde und ausgewogene Ernährung sollte mit der Geburt beginnen. Das gemeinsame Essen und Trinken spielt im Zusammenleben eine bedeutende Rolle. Beim gemeinsamen Essen haben die Kinder Zeit das erlebte miteinander auszutauschen und lernen dabei, sich in die Gruppe einzufügen.

Schnell haben die Kinder die Essgewohnheiten bei Tisch angenommen und sie sind nur schwer wieder abzulegen. Darum ist es uns besonders wichtig hier die richtigen Weichen zu stellen.

Alle Nahrungsmittel, die in der Kindervilla verwendet werden, beziehen wir überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau & den Stuttgarter Märkten und lokalen Bauern. Unsere Mahlzeiten werden jeden Tag, in unserer hauseigenen Küche von unserer Köchin frisch und schonend zubereitet. Dabei achten wir auf die Einhaltung einer saisongerechten und abwechslungsreichen Essensgestaltung. Hierbei werden die speziellen Bedürfnisse der Kinder, wie Allergien z.B.: laktoseintoleranz oder glutenfreie Ernährung berücksichtigt.

Dies gilt auch für das Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack und für alle Feste die in der Kindervilla gefeiert werden.
Zum Trinken reichen wir den Kindern Wasser.

elternSie, liebe Eltern, sind als Hauptbezugspersonen durch nichts und niemanden zu ersetzen.

Deswegen sind Sie herzlich eingeladen, Ihren Schatz beim gemeinsamen Frühstück oder Mittagessen zu besuchen. Wir freuen uns über Ihre Ideen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge. Bitte sagen Sie uns auch, wenn Ihnen etwas ganz und gar nicht gefällt. Wir möchten schließlich, genauso wie Sie, nur das Beste für Ihr Kind.

pflegeBei der Pflege legen wir sehr viel Wert darauf, dass dies in einer liebevollen und warmen Umgebung geschieht. In einem separaten und kindgerechten Raum wird so die Intimsphäre Ihres Kindes gewahrt und die Erzieherin kann sich auf Ihr Kind konzentrieren. Wir unterstützen Ihr Kind beim Trockenwerden und bei der eigenen Hygiene, wie Händewaschen und Zähneputzen.

schlafenNach einem anstrengenden Vormittag mit Gleichaltrigen bieten wir Ihrem Kind die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu nehmen. Dabei kann es wählen, ob es schlafen oder in den Ruheraum gehen möchte. Mit Lieder singen, Geschichten erzählen oder leiser Musik findet Ihr Schatz leicht in den Schlaf. Entscheidet sich Ihr Liebling für den Ruheraum, wird ihm leise eine Geschichte vorgelesen oder erzählt. So kommt Ihr Kind auch zur Ruhe, wenn es nicht schlafen möchte.

naturBei uns in der Kindervilla gibt es schlechtes Wetter nicht. Wir sind jeden Tag wenigstens 30 Minuten an der frischen Luft. Auf diese Weise können wir Ihrem Kind die Jahreszeiten erklären und ihm zeigen, wie sich die Natur verändert.

In unserem kleinen Kräutergarten kann Ihr kleiner Schatz mit den anderen Kindern die Kräuter selbst anpflanzen und findet sie frisch in ihrem Mittagessen wieder. So lernt Ihr Kind ein weiteres Wunder der Natur kennen und weiß, dass es etwas Nützliches schaffen kann.

Da einige Kinder nach dem Mittagsschlaf abgeholt werden, haben wir einmal in der Woche den Outdoor-Day eingeführt, damit auch diese Kinder mit ihren kleinen Freunden draußen spielen können. Die Kinder werden dann gleich im Freien abgegeben frühstücken auch im Freien. Wenn es Ihnen lieber ist, dass Ihr Kind im Winter im Haus bleibt, gibt es auch dort eine kleine Gruppe, die drinnen betreut wird.

zweisprachigDa die Kindervilla eine bilinguale Kinderkrippe ist, lernt Ihr Kind bei uns als zweite Sprache Englisch. Aber keine Angst, liebe Eltern. Wir drängen Ihren Liebling nicht in monotonen Englischunterricht. Wir folgen der Idee der Immersionsmethode. Wir haben englische Erzieherinnen und deutsche Erzieherinnen. Es wird immer nur in der jeweiligen Sprache mit den Kindern kommuniziert. Das bedeutet, die englischsprachige Erzieherin spricht mit den Kindern nur Englisch. Sie unterstützt ihre Sprache mit Mimik, Gestik und Zeigen. Es wird nicht übersetzt. Ihr Kind erschließt sich so die Sprache selbst. Auf diese Weise lernt Ihr Kind mit Spiel und Spaß Englisch und wächst praktisch zweisprachig auf. Es nimmt die englische Sprache auf wie seine Muttersprache. Ganz ohne Druck und Zwang.
Wie schön ist es doch, wenn Ihr kleiner Schatz in einem anderen Land sich sein Essen auf Englisch bestellen kann. Staunen Sie selbst, was Ihr Kind alles kann, wenn man es in seiner Neugierde bestärkt und unterstützt.

Damit wir Ihr Kind optimal fördern können und Sie immer auf dem Laufenden sind, was den Entwicklungsstand Ihres Kindes betrifft, schreiben wir alles Wichtige auf, was sich im Krippenalltag Ihres Lieblings getan hat. Dazu führen wir Tagebuch, Bildungs- und Lerngeschichten und ein Memory Book.

Im Tagebuch schreiben wir jeden Tag auf, was Ihr Kind erlebt hat. Dies geben wir Ihnen dann mit, damit Sie aufschreiben können, was abends und am Morgen vor dem Krippenbesuch passiert ist. Bitte bringen Sie das Tagebuch jeden Tag wieder mit in die Krippe. Auf diese Weise können wir zusammen mit Ihnen Ihr Kind optimal fördern und auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen.

Die Bildungs- und Lerngeschichten beschreiben, wie eine Erzieherin Ihr Kind in einer bestimmten Situation erlebt. Wir folgen damit dem Ansatz von Margaret Carr. Wir gehen nicht davon aus, was Ihr Kind in einem bestimmten Alter können muss und was es tatsächlich kann oder nicht kann, sondern wir versuchen die Stärken Ihres Kindes zu verstehen, um es besser fördern zu können. Denn oftmals scheint ein Kind eine augenscheinliche Schwäche zu haben. Schaut man aber genauer, sieht man, dass es andere Kompetenzen entwickelt hat, die andere Kinder noch nicht haben.
Auch Ihr Schatz ist in seiner Entwicklung individuell und lernt in seinem eigenen Tempo. Dies halten wir in den Lerngeschichten fest. Entweder finden sie so den Weg ins Memorybook oder aber in Form eines Briefes zu Ihnen.

Für das Memorybook bringen Sie bitte ein Buch mit leeren Seiten mit. Wir füllen es dann mit den schönsten Erinnerungen Ihres kleinen Schatzes. Seine kleinen Kunstwerke, Lieblingsreime, Fotos und die Dokumentation von besonderen Momenten finden in dem Memorybook ihren Platz.

Wir möchten, dass Sie, liebe Eltern, und Ihr Kind sich bei uns von Anfang an wohl und gut aufgehoben fühlen. Dazu gehört auch, dass es die Eingewöhnung gibt. Die Kindervilla vollzieht diese nach dem sogenannten „Berliner Modell“, das sich in drei Phasen gliedert. Zuvor haben Sie in einem Vorgespräch, die Möglichkeit die Erzieher kennenzulernen und Fragen zu stellen.
Das Berliner Modell hat sich in der Praxis sehr gut bewährt. Nicht nur die Kinder fühlen sich hier wie zuhause. Auch die Eltern haben ein gutes Gefühl, wenn sie ihre Kinder bei uns lassen.

Phase 1:
In den ersten drei Tagen kommt ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson Ihres Kindes mit in die Kindergrippe. Der Besuch dauert nicht länger als ein oder zwei Stunden. Ihr Kind kann die Krippenwelt entdecken und tun, was es möchte. Dabei kann es immer zu Ihnen zurückkehren, wenn es Nähe braucht oder verunsichert ist.

Phase 2:
Am vierten Tag unternehmen wir einen ersten Trennungsversuch. Ist Ihr Kind aufgeschlossen und kehrt nicht immer wieder zu Ihnen zurück, können Sie den Raum für kurze Zeit verlassen. Sie verabschieden sich von Ihrem Kind, bleiben aber in Rufnähe. Falls Ihr Kind weint und sich von der Erzieherin nicht trösten lässt, können Sie sofort dazu kommen.

Phase 3:
Weint Ihr Kind nicht, wenn Sie sich verabschieden, bleiben Sie bitte nur noch kurz im Gruppenraum und holen Ihr Kind zur abgesprochenen Zeit wieder ab. Natürlich darf Ihr Kind seinen „Tröster“ mit in die Krippe nehmen.

In der Eingewöhnungsphase lernen Sie und Ihr Kind unsere Räumlichkeiten und Spielsachen kennen. Sie können sich mit unserem Tagesablauf und den Aktivitäten vertraut machen. Außerdem erleben Sie mit, wie wir unser Konzept im Krippenalltag umsetzen.

Damit die Eingewöhnung Ihrem Kind gelingt, achten wir darauf, dass nicht zu viele Eingewöhnungskinder in einer Gruppe sind. So können wir uns auf Ihr Kind konzentrieren und ihm und Ihnen den Abschied erleichtern.